Re: Yoda wechselt das Universum ...
Verfasst: 15.03.2011, 18:53
@ Jutta: Ich finde das Wichtigste ist, daß Yoda bald darüber hinwegkommt und es gab durchaus kritische Stimmen zum Thema wildes kleines Podilein in einer Familie mit Kindern. Ich hatte damals ausführlich von unserer Erfahrung mit Milli berichtet und stelle es hier nochmal ein, damit niemand suchen muss.
"Iris: as Video macht einem klar, was das für (tolle) Hunde sind, die schon viele, viele Jahre dafür gezüchtet werden, selbständig zu jagen.
Wir haben mit der Zeit unsere eigenen Erfahrungen mit Milli gesammelt....
Der Podenco jagd ohne Führung durch den Jäger, wie wir es von unseren Jagdhunden kennen. ER muss selbständig Entscheidungen trefen und wer einen ableinbaren Begleithund haben möchte , der soll es sich nochmal überlegen. Anders als bei "normalen" Hunden, die bes. in der Anfangszeit in der Familie auf dem Spaziegang abhauen, und bei dem man über Festigung der Bindung und Training das Verhalten in den Griff bekommt, bleibt ein Podi, bis er eine Bindung zu seinen Leuten hat bei ihnen und dann fühlt er sich für das Erjagen der Mahlzeiten verantwortlich.Milli wollte rst mal ca 4 Wochen lang nur weg und nutzet jede Gelegenheit, um aus dem Haus zu kommen. Zweimal ist es passieert, obwohl wir aufgepasst haben wie die Luchse und hier keine tür-auf-Tür-zu-Kinder wohnen. Milli ist nach einigen Wochen von uns abgeleint worden und blieb bei uns. Sie wollte ihr Rudel nicht verlieren. Bis sie sich sicher fühlte und dann heißt es Nerven haben. Sie hat jetzt eine sehr lange (30m) lange, dünne Leine aus leichtem Gurtband, damit kann sie auf einem freien Feld mäuseln und Kaninchenlöcher inspizieren. Kopftraining im Haus. Im Sommer leichtes Radeln und einmal pro Woche zum gesicherten Hundeauslauf um Hundekontakt ohne Leine zu haben und zu meinen Eltern, mit Ossi das Riesengrundstück (sicher eingzäunt) erkunden. Der Traum war für sie der Hundewald in DK. Ja, mit unserem Kuschelossi lebte es sich leichter aber dennoch sind wir froh, das wir sie haben. Sie ist aber auch eine Aufgabe für uns gewesen. Im Haus ist sie praktisch unsichtbar. Bellt höchtens aus Gruppenzwang mit, schläft viel und macht nichts kaputt. Nahrungsmittel, Nüsse oder Weihnachtsteller können nicht mehr auf dem Tisch stehen. Sie stielt zwar immer nur ein Teil und auch nur, wenn wir das Haus velassen. Niieeee wollte ich einen Hund im Bett und man sieht nicht mal eine kleine Beule unter der Bettdecke, aber sie ist da. Sie ist die Schmuserin vor dem Herrn und man kann sie nicht sattschmusen und wir haben durch sie ganz viele nette Hundeleute im gesicherten Auslauf kennen gelernt, die auch Podis, Galgos oder "normale Hunde" haben. Ach ja, wenn sie losläuft, dann immer schnell. Sie ist Preisträgerin beim Hunderennen. Wir haben uns damals nicht getraut, einen Galgo oder Podi zu Ossi dazu zu nehmen und so fand ich diesen schönen "Pinschermischling" bei Herztier. Unsere Freunde, die Galgos haben, sagen oft, das Milli wirklich eine Herausforderung ist. So fahren wir gerne 120 km um sie abzuleinen, alle Hunde, auch die Gelgos wurden kürzlich in einem Gelände an der Küste abgeleint und liefen zwar weit, in dem Autofreien Gebiet, kamen aber immer wieder zurück und zum Anleinen kurz vor Ende waren alle wieder da. Bis auf Milli. Die brauchte noch 20 minuten Freiflug und kam dann seelenruhig neben einem hundelosen Pärchen, heftig mit denen flirtend, über den Deich getrottet und raste los, als sie mich sah. Eine stürmische Begrüßung folgte. ICh war doch ihre erste Wahl und dem Päärchen hatte sie sich nur angeschlossen, falls sie uns nicht wiederfindet. Schlau eben, einfach schlau und unverschämt freiheitsliebend und doch läßt sie mein Herz höher schlagen, wenn man sie im Auslauf ruft und sie kommt zu mir, springt in meinen Arm und freut sich über mich. Lebensfreude ist ihr zweiter Vorname.... ich könnte stundenlang über sie schreiben."
Eine Familie mit drei Kindern braucht dann doch wohl eher einen "normalen" Hund, der vorher in der Pflegestelle schon vorbereitet wurde. Gut, daß Andreas und seine Familie nicht lange "experimentiert" haben und hoffentlich findet er bald sein Glück
"Iris: as Video macht einem klar, was das für (tolle) Hunde sind, die schon viele, viele Jahre dafür gezüchtet werden, selbständig zu jagen.
Wir haben mit der Zeit unsere eigenen Erfahrungen mit Milli gesammelt....
Der Podenco jagd ohne Führung durch den Jäger, wie wir es von unseren Jagdhunden kennen. ER muss selbständig Entscheidungen trefen und wer einen ableinbaren Begleithund haben möchte , der soll es sich nochmal überlegen. Anders als bei "normalen" Hunden, die bes. in der Anfangszeit in der Familie auf dem Spaziegang abhauen, und bei dem man über Festigung der Bindung und Training das Verhalten in den Griff bekommt, bleibt ein Podi, bis er eine Bindung zu seinen Leuten hat bei ihnen und dann fühlt er sich für das Erjagen der Mahlzeiten verantwortlich.Milli wollte rst mal ca 4 Wochen lang nur weg und nutzet jede Gelegenheit, um aus dem Haus zu kommen. Zweimal ist es passieert, obwohl wir aufgepasst haben wie die Luchse und hier keine tür-auf-Tür-zu-Kinder wohnen. Milli ist nach einigen Wochen von uns abgeleint worden und blieb bei uns. Sie wollte ihr Rudel nicht verlieren. Bis sie sich sicher fühlte und dann heißt es Nerven haben. Sie hat jetzt eine sehr lange (30m) lange, dünne Leine aus leichtem Gurtband, damit kann sie auf einem freien Feld mäuseln und Kaninchenlöcher inspizieren. Kopftraining im Haus. Im Sommer leichtes Radeln und einmal pro Woche zum gesicherten Hundeauslauf um Hundekontakt ohne Leine zu haben und zu meinen Eltern, mit Ossi das Riesengrundstück (sicher eingzäunt) erkunden. Der Traum war für sie der Hundewald in DK. Ja, mit unserem Kuschelossi lebte es sich leichter aber dennoch sind wir froh, das wir sie haben. Sie ist aber auch eine Aufgabe für uns gewesen. Im Haus ist sie praktisch unsichtbar. Bellt höchtens aus Gruppenzwang mit, schläft viel und macht nichts kaputt. Nahrungsmittel, Nüsse oder Weihnachtsteller können nicht mehr auf dem Tisch stehen. Sie stielt zwar immer nur ein Teil und auch nur, wenn wir das Haus velassen. Niieeee wollte ich einen Hund im Bett und man sieht nicht mal eine kleine Beule unter der Bettdecke, aber sie ist da. Sie ist die Schmuserin vor dem Herrn und man kann sie nicht sattschmusen und wir haben durch sie ganz viele nette Hundeleute im gesicherten Auslauf kennen gelernt, die auch Podis, Galgos oder "normale Hunde" haben. Ach ja, wenn sie losläuft, dann immer schnell. Sie ist Preisträgerin beim Hunderennen. Wir haben uns damals nicht getraut, einen Galgo oder Podi zu Ossi dazu zu nehmen und so fand ich diesen schönen "Pinschermischling" bei Herztier. Unsere Freunde, die Galgos haben, sagen oft, das Milli wirklich eine Herausforderung ist. So fahren wir gerne 120 km um sie abzuleinen, alle Hunde, auch die Gelgos wurden kürzlich in einem Gelände an der Küste abgeleint und liefen zwar weit, in dem Autofreien Gebiet, kamen aber immer wieder zurück und zum Anleinen kurz vor Ende waren alle wieder da. Bis auf Milli. Die brauchte noch 20 minuten Freiflug und kam dann seelenruhig neben einem hundelosen Pärchen, heftig mit denen flirtend, über den Deich getrottet und raste los, als sie mich sah. Eine stürmische Begrüßung folgte. ICh war doch ihre erste Wahl und dem Päärchen hatte sie sich nur angeschlossen, falls sie uns nicht wiederfindet. Schlau eben, einfach schlau und unverschämt freiheitsliebend und doch läßt sie mein Herz höher schlagen, wenn man sie im Auslauf ruft und sie kommt zu mir, springt in meinen Arm und freut sich über mich. Lebensfreude ist ihr zweiter Vorname.... ich könnte stundenlang über sie schreiben."
Eine Familie mit drei Kindern braucht dann doch wohl eher einen "normalen" Hund, der vorher in der Pflegestelle schon vorbereitet wurde. Gut, daß Andreas und seine Familie nicht lange "experimentiert" haben und hoffentlich findet er bald sein Glück

Den Namen finde ich übrigens echt schön!
mußt!
?
ich leide ein bisschen unter Entzug
. Gerade bringen wir ihm noch "Körbchen" bei. Die Bedeutung brauche ich wohl nicht weiter erklären
)er sieht so gut aus