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 Betreff des Beitrags: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 23.08.2009, 23:35 
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Hat da schon mal jemand mit Erfahrung gemacht?
Und in welcher Preisspanne bewegen wir uns?

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Ein Hund hat in seinem Leben nur ein Ziel - sein Herz zu verschenken.
(J.R. Ackerley)


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 23.08.2009, 23:35 




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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 24.08.2009, 00:05 
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Kommt drauf an. Wenn das Röntgen nur unter Vollnarkose möglich ist, bist Du mit zwischen 120€-180€ dabei. Dies sind ungefähr die Kosten bei HD-Röntgen bei einem Hovawart.

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G. K. Chesterton sagt: "Märchen sagen Kindern nicht, dass es Drachen gibt; Kinder wissen schon, dass es Drachen gibt. – Märchen sagen den Kindern, das Drachen getötet werden können."


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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 24.08.2009, 00:06 
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Flegeljahre
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Hallo Tanja,

was genau willst Du denn röntgen lassen?

Ich habe letztes Jahr für einen Pflegehund (Berner Sennenhund, ausgewachsen) ca. 500 Euro für Röntgenaufnahmen bezahlt für beide Ellbogen, beide Hüften, HWS und LWS.

Bei meiner Rottweiler-Hündin habe ich vor ca. 2 Jahren für 3 Aufnahmen ca. 110 Euro bezahlt.

LG
Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 24.08.2009, 05:52 
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Hallo Martina, die Hüfte meiner weißen Schäferhündin.
Ich hoffe sie hat sich nur vertreten...
Sie läuft seit gestern komisch und ich schon sie bisher, bis sich herausgestellt hat, was sie hat.
Ich warte noch so 2-3 Tage.

Das sollte unter Narkose passieren, da ich mal gelesen hab das es einige Positionen gibt die man nur sehen kann, wenn sie schläft. Und da wird sie scheins auch hin und her gedreht.
Mein Doc erzählte mir was von ca 90 Euro. Wollte deswegen mal nen direkten Vergleich.
Danke.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 24.08.2009, 08:33 
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Ruf doch mal verschiedene Tierärzte in Deiner Gegend an und frage am Telefon wieviel ungefähr für ein Hüftröntgen unter Narkose berechnet werden. So kannst Du direkt vergleichen. Aber 90€ inklusive Narkose kommt mir im Vergleich zu dem Preis (HD-Röntgen unter Narkose bei dem Hovi einer Bekannten)den ich Dir genannt habe, günstig vor. Hoffentlich hat sie sich nicht ernsthaft verletzt sondern nur etwas gezerrt. Hält sie von allein Ruhe und schont sich?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 24.08.2009, 12:18 
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Destiny hat geschrieben:
Hallo Martina, die Hüfte meiner weißen Schäferhündin.
Ich hoffe sie hat sich nur vertreten...
Sie läuft seit gestern komisch und ich schon sie bisher, bis sich herausgestellt hat, was sie hat.
Ich warte noch so 2-3 Tage.


Kannst Du ein "System" darin erkennen, Tanja, d.h. wenn sie aufsteht und anfängt zu laufen... läuft sie dann schlechter und es wird nach einer Weile des "Einlaufens" besser? Oder eher umgekehrt, sie fängt "gut" an und mit zunehmender Belastung/Dauer wird es schlimmer? Letztes würde eher für ein Problem mit Bändern oder Sehnen sprechen; ersteres für Probleme im Bereich der Knochen... als erste sehr pauschale Einschätzung.

LG
Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 25.08.2009, 10:45 
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sturmtaenzer hat geschrieben:
Ruf doch mal verschiedene Tierärzte in Deiner Gegend an und frage am Telefon wieviel ungefähr für ein Hüftröntgen unter Narkose berechnet werden. So kannst Du direkt vergleichen. Aber 90€ inklusive Narkose kommt mir im Vergleich zu dem Preis (HD-Röntgen unter Narkose bei dem Hovi einer Bekannten)den ich Dir genannt habe, günstig vor. Hoffentlich hat sie sich nicht ernsthaft verletzt sondern nur etwas gezerrt. Hält sie von allein Ruhe und schont sich?


Hab ein 2tes Angebot eingeholt von einem anderen Ta, der liegt schätzungsweise auch bei ca 84 Euro.
Ja das hoffe ich auch das es nix ernstes ist, nur ist es ja immer wieder so das Schäferhunde dazu neigen, wobei ich sie bis 20 kg hoch und runter geschleppt habe und mir wirklich Mühe gegeben habe, das sowas nicht passiert.
Die weißen sind zwar in der Sicht noch nicht kaputt gezüchtet, dennoch ist sie ein Schäferhund. Nur in weiß.

Sie liegt etwas mehr als sonst, aber das würde ich jetz nicht überbewerten bei ihr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 25.08.2009, 10:51 
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MartinaW hat geschrieben:
Destiny hat geschrieben:
Hallo Martina, die Hüfte meiner weißen Schäferhündin.
Ich hoffe sie hat sich nur vertreten...
Sie läuft seit gestern komisch und ich schon sie bisher, bis sich herausgestellt hat, was sie hat.
Ich warte noch so 2-3 Tage.


Kannst Du ein "System" darin erkennen, Tanja, d.h. wenn sie aufsteht und anfängt zu laufen... läuft sie dann schlechter und es wird nach einer Weile des "Einlaufens" besser? Oder eher umgekehrt, sie fängt "gut" an und mit zunehmender Belastung/Dauer wird es schlimmer? Letztes würde eher für ein Problem mit Bändern oder Sehnen sprechen; ersteres für Probleme im Bereich der Knochen... als erste sehr pauschale Einschätzung.

LG
Martina


Ich würde behaupten das man es beim traben eher sieht, und das die 2te Andeutung in Betracht kommen könnte.
Bin mir da aber nicht hundert pro sicher, denn richtig rennen tut sie morgens trotzdem als wäre nichts.
Ich lass sie draussen nur mit meinem Sitterhund spielen und rennen, da ich sie ja eigentlich schonen sollte.
Es aber derzeit anders nicht geht. Von anderen Hunden halte ich sie derzeit draussen fern.

Nur wenn ich den Ball schmeiße, sieht man es doch wenn sie zurück kommt, das sie leicht schräg runter kippt.
Wobei gerade beim aufstehn, kippt sie auch leicht zur Seite.. :40664

Jaulen und fiepsen keine Spur, in solchen Sachen ist sie nicht wehleidig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 25.08.2009, 12:39 
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Da bin ich gespannt, was die Röntgenbilder sagen.... und drücke ganz feste die Daumen, dass es nichts Schlimmeres ist.

LG
Martina


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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 25.08.2009, 13:47 
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Wir drücken ganz fest mit. Gute Besserung.

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LG Jutta, Max und Pedro





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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 25.08.2009, 14:03 
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Danke, wir haben nun den Termin am Freitag Nachmittag.
Ich werde euch dann berichten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 25.08.2009, 16:15 
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Auch ich drücke ganz fest die Daumen.

LG
Ilona

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 28.08.2009, 23:22 
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Hallo,

heute war der Röntgen Termin.
Was soll ich sagen, meine Hündin hat HD 2ten Grades.
30 % der Gelenke liegen noch in der Hüftpfanne, der Rest hängt irgendwo daneben.
Sie ist heute 11 Monate alt geworden, und ihr könnt euch vorstellen wie mir zumute ist das mein geliebtes Baby,
in die ich all meine Liebe, Zeit und Geduld gesteckt habe, nun so eine schwerwiegende Krankheit hat.

Da wir wussten das Schäferhunde dafür anfällig sind, haben wir alles gegeben uns dafür nicht die Schuld geben zu müssen, falls doch je so was auftreten sollte, schön Treppen getragen, nicht zu viel zu futtern, genügend Bewegung.
Natürlich mache ich mir Vorwürfe, irgend etwas nicht richtig gemacht zu haben.
Wo es letztendlich herkommt, ich weiss es nicht. Da Opa HD- B hatte.

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten da es noch relativ früh erkannt wurde, da entgegen zu wirken, was mich aber momentan nicht wirklich aufbaut.
Welche wir wählen werden, das müssen wir noch entscheiden.
Der Muskelaufbau bei ihr ist scheins im hinteren Bereich sehr gering.
Also müssen wir mit Einzeltraining(langsam Fahrrad fahren anfangen) dafür etwas tun + Canosan.

Alles weitere wird man dann ca in 3 Wochen sehen, ob es was bringt oder nicht.

Ich wäre für Erfahrungen in diesem Bereich sehr dankbar, da ich nun alles tun und versuchen werde, ihre Schmerzen so gering wie möglich zu halten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 28.08.2009, 23:51 
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Das tut mir sehr leid für Euch. Hat Euch Euer TA zum Fahrradfahren geraten?Mich überrascht das, da ja eigentlich Fahrradfahren als nicht besonders Hüftschonend angesehen wird. Zum Thema Muskelaufbau: Meine alte Hündin kam aus Kettenhaltung und hatte dadurch auch kaum Muskulatur (besonders an den Hinterläufen). Was uns geholfen hat war Schwimmen. Meine Hündin ist dann oft und viel von mir zum Schwimmen animiert worden und konnte so Muskulatur aufbauen. Da ihr Körpergewicht vom Wasser getragen wurde, wurden ihre Gelenke nicht zu sehr überanstrengt.
Vielleicht ist Schwimmen alsó auch eine Lösung für Euch?

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 Betreff des Beitrags: Re: Vor röntgen bei grossen Rassen
BeitragVerfasst: 29.08.2009, 00:16 
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Hallo Tanja,

das tut mir wirklich leid für Euch... erst einmal "verdauen", diese Diagnose und .... dann noch vorne schauen...

Meine Rottweiler-Hündin hatte beidseitig schwere HD und dadurch bedingt 2 Bandscheibenvorfälle. Sie bekam nach einer gründlichen Untersuchung von zig-Tierärzten (man glaubt schließlich nicht nur einem... schon gar nicht, wenn man DIESE Diagnose so ungern akzeptiert :cry: ) beidseitig Goldimplantate eingesetzt. Dadurch war sie in kürzester Zeit schmerzfrei und benötigte keine Schmerzmittel mehr. Somit konnte ich mit ihr wieder gezielten Muskelaufbau betreiben, ebenfalls am Fahrrad (es geht hier um den Vorteil der "gleichbleibenden" ruhigen Bewegung, die die Muskeln quasi "durch den ganzen Körper" aufbaut...) und durch Schwimmen (wo es möglich war). Durch die Schonhaltung des Hundes in Bezug auf die Hüfte werden auch meistens die anderen Muskeln in Mitleidenschaft gezogen, deshalb ist der "ganzheitliche" Muskelaufbau so wichtig.

Sie war bis zu ihrer Krebserkrankung topfit und wollte sich eigentlich immer mehr bewegen, als es für sie gut war (sie spielte so gerne mit dem Ball...). Ich habe die Entscheidung pro Goldimplantat nie bereut, zumal es eine minimal-invasive Methode ist und der Hund, außer einer Beruhigungsspritze (keine Vollnakose) weder während noch nach dem Eingriff Schmerzen oder "Nachwehen" aufgrund des Eingriffs verspürt. Wichtig ist aber, dass man einen wirklichen "Profi-Akkupunkteur" unter den TA findet... denn werden die Goldimplantate nicht punktgenau gesetzt, können sie nicht ihre volle Wirkung (quasi wie eine Art "Dauerakkupunktur am Schmerzpunkt") entfalten.

Canosan ist prima... Grünlippmuschelmehl ist ebenfalls sehr hilfreich.

LG
Martina


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